Der schnellste Weg von unserer Unterkunft aus zum Meer führt durch Hossegor, auf einer kleinen Halbinsel zwischen Atlantik und Lac d’Hossegor gelegen – unser Ziel für einen kleinen Bummel und ein Abendessen. Der drei Kilometer lange See mit einigen Badestellen ist das Überbleibsel des ehemaligen Verlaufs des Flusses Adour, der im 12. Jahrhundert nördlich von Hossegor in den Atlantik mündete und später nach Bayonne umgeleitet wurde. Auf der kleinen Halbinsel haben sich die Reichen und Schönen ihr Domizil geschaffen, auf der Festlandseite finden sich eine kleine Shoppingzeile sowie einige Restaurants und Cafés.
Unser gewähltes Restaurant Tante Jeanne präsentiert seinen Internetauftritt in elf Sprachen – von Französisch und Spanisch über Deutsch und Italienisch bis hin zu Chinesisch und Russisch. Eine breite Palette an Nationalitäten zieht es offensichtlich in die Gegend und in das Restaurant. Das Essen war vielleicht nicht ganz so gehoben wie auf der Internetseite mit „Gourmet-Küche“ angepriesen wird, was aber bei der Lage und der Speisekarte auch nicht zu erwarten war. Die Bowl mit Thunfisch und Avocado konnte aber durchaus überzeugen, genau wie der Schweizer Burger mit Raclette-Käse.



Das abschließende Unterhaltungsprogramm bestand nach dem obligatorischen Eis in einem wunderschönen Sonnenuntergang, den wir von der Düne aus beobachten konnten.



