Maria Wörth (Österreich) 30.08. – Walt Disney’s Inspiration

Den Vormittag genossen wir bei deutlich besserem Wetter als vorhergesagt auf dem Balkon mit Blick auf den Wörthersee. Die Reste des Gewitters von gestern hatten sich über Nacht verzogen. Ein bisschen Internet “leer lesen”, Hörbuch hören und Ziele für den Nachmittag heraussuchen, dann war auch genug des Guten – unser Urlaub soll ja nicht in Stress ausarten :-).

Am Nachmittag fuhren wir zunächst über Velden nach Pörtschach am Nordufer des Wörthersees. Ersten Halt machten wir an der Eisdiele in Velden, um uns die erforderlichen Kalorien für den geplanten Spaziergang zur Hohen Gloriette einzuverleiben, einem Aussichtspunkt am nördlichen Ufer des Wörthersees. In Pörtschach angekommen, hatten es auf dem Weg zur Gloriette einige Stechmücken auf uns abgesehen, die damit auch indirekt von unserem Eisdielenstopp profitierten. An der Gloriette angekommen, bot sich uns ein schöner Rundumblick auf Pörtschach und das Südufer des Wörthersees samt Pyramidenkogel.

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Panoramablick von der Hohen Gloriette in Pörtschach

Anschließend starteten wir zu einer Rundfahrt in Richtung Nordosten, zu Zielen, die wir bei unserer Tour nach Maria Saal /St. Veit aus Zeitgründen nicht geschafft hatten. Östlich von St. Veit liegt auf einem freistehenden Felsen die Burg Hochosterwitz. So stellt man sich eine uneinnehmbare mittelalterliche Ritterburg vor. Auch Walt Disney soll sich beim Anblick in die Burg verliebt haben. Wir hielten für mehrere Fotostopps und setzten unseren Weg dann Richtung Magdalensberg fort, wo schon die Römer siedelten.

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Burg Hochosterwitz

Den archäologischen Park mit Ausgrabungsstätten passierten wir und warfen nur einen flüchtigen Blick auf die Mauerreste. Unser Ziel lag auf der Spitze des Magdalensberges in 1059 m Höhe: Im Gipfelhaus kann man nicht nur den herrlichen Rundumblick genießen, sondern auch sehr gut zu Abend essen. Wir ließen uns ein Bauernomelett und mit Kürbis gefüllte Buchweizennudeln (auf österreichisch Hadnnudeln) schmecken. Als Abschluss passte dann auch noch für jeden von uns ein Marmeladen-Palatschinken.

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Blick von über 1.000 m Höhe auf die umgebende Landschaft

Da es heute zum Abendessen kein Original Wiener Schnitzel gab, konnten wir den auf den Hängen des Hügels grasenden Kühnen auch ohne schlechtes Gewissen entgegentreten.

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1 Kommentar

  1. Ups, das ist eine Überraschung, Ihr schreibt weiter!
    und ich wollte nur einfach nochmals um die Welt bummeln mit euren Weltreise-Berichten.
    Ich würde mich freuen auch in Zukunft eure Reiseberichte lesen zu können.
    Die Seite ist ab heute in der Lesezeichen-Liste gespeichert.

    LG
    Emi

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