Greymouth (Neuseeland) 22.12. – Ab in den Süden

Von Nelson ging es heute Richtung Südwesten an die Westküste der Südinsel Neuseelands nach Greymouth. Auf den rund 300 Kilometern erlebten wir dabei sehr unterschiedliche Vegetationen und Wetterlagen.

Ab Nelson führte die Straße noch weitgehend flach an Obstplantagen vorbei, um wenig später zunächst hügeliger und danach richtig gebirgig zu werden. Auf dem Weg zur Westküste fuhren wir immer dem Flusslauf des Buller River entlang. Das Tal ist tief eingeschnitten mit bewaldeten Bergen – ganz anders im Vergleich zur Nordinsel.
Ungefähr in der Hälfte der Strecke Richtung Meer machten wir Halt, um einen Blick auf die “Buller Gorge Swingbridge “- die mit 110 Metern längste Fußgänger-Hängebrücke des Landes – zu werfen. Dies war jedoch erst nach Zahlung eines Eintritts von 10 NZD möglich, also entrichteten wir zähneknirschend den Wegezoll und überquerten die Brücke. So ganz wohl war es uns auf der wackeligen Brücke nicht, aber den entgegenkommenden Touristen ging es ähnlich, soweit wir das in ihrem Gesicht ablesen konnten.

129_Buller Gorge Swingbridge
Buller Gorge
130_Buller Gorge Swingbridge
Let’s swing!

An der Westküste angekommen ging es  weiter Richtung Süden zum Highlight des heutigen Tages, den “Pancake-Rocks“. Woher die Felsen ihren Namen haben, lässt sich auf den Bildern unschwer erkennen. Pünktlich zu unserem Stopp verzogen sich auch die letzten Wolken vom Himmel und bescherten tolle Eindrücke von dem Naturschauspiel:

131_Pancake Rocks

132_Pancake Rocks

133_Pancake Rocks

134_Pancake Rocks

135_Pancake Rocks

Kurz nach unserer Ankunft erreichte auch ein Bus mit holländischen Touristen den Rundweg, denen bestimmt bereits das Wasser im Mund zusammenlief, wenn sie nur an Pfannkuchen dachten. Soweit zu den Vorurteilen des heutigen Tages :-)
Und wir erinnerten uns an das Pfannkuchenhaus, das wir bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub in Amsterdam besuchten – ist das lange her!

2 Kommentare

  1. Anscheinend wurden die 10 NZD/Person ja in die ordnungsgemäße Wartung der Hängebrücke investiert. Obwohl…ich glaube ich wär nicht drüber gegangen.
    Viele weihnachtliche Grüße aus dem schmuddelig warmen, unweihnachtlichen Südwesten Deutschlands!

    1. Wir glauben ja eher, dass der erhöhte Eintrittspreis alleine dem Konto des Besitzers zu Gute gekommen ist, aber die Brücke sah ordentlich aus, obwohl sie kein Prüfsiegel des TÜV Saarland hatte. Ich stelle mir gerade vor, wie Du versuchst in eigentlich nicht dafür vorgesehen “Sitzschuhen” über die Brücke zu gehen. Wäre sicher eine kleine Herausforderung :-)

      Jochen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.