Te Anau (Neuseeland) 27.12. – Streichelzoo inklusive

Die zweistündige Fahrt von Queenstown in den Südwesten nach “Te Anau” verlief heute ohne größere Höhepunkte, der Weg führte zu Beginn entlang des Lake Wakatipu. Die Landschaft war ähnlich karg wie in Queenstown selbst. Gegen Ende sahen wir dann zum ersten Mal, warum Neuseeland als Land der Schafe gilt. Waren es bisher meist Rinderherden, die die Landschaft prägten, so sind hier die Schafherden deutlich in der Überzahl.

Als wir die Reise planten, wollten wir einmal in Neuseeland auf einer Schaffarm übernachten, was sich in Te Anau am einfachsten realisieren ließ: unsere Unterkunft “Dusky Ridges” liegt inmitten eines 200 Hektar großen Areals. Die Besitzer, ein Däne und eine Neuseeländerin, betreiben eine Farm mit Schafen und Hirschen und bieten zudem zwei kleine Häuschen als Logis für Gäste an – wir haben uns das kleinere “Chalet” mit herrlichem Blick auf den “Lake Te Anau” und die dahinter liegenden Berge ausgewählt.
Bei der Einfahrt zum Anwesen begrüßte uns bereits argwöhnisch eine Hirschherde. Direkt hinter unserem Haus halten die Besitzer ein paar handaufgezogene Schafe, Hirsche, Hühner und Alpakas für die Übernachtungsgäste. Beim unserem ersten Besuch interessierten sich die Tiere nicht sonderlich für uns – drei Schafe kamen nach einiger Zeit neugierig an den Zaun. Als unsere Gastgeberin jedoch später mit ein paar Leckerlis auftauchte, wurden die Tiere plötzlich sehr zutraulich.

Hier ein paar Eindrücke vom “Privatzoo” und damit endlich mal wieder ein kinderfreundlicher Beitrag:

Bei Einschlafstörungen einfach Schäfchen zählen
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Ich wollt’ ich wär ein Huhn … coole Frisur
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Mutter mit zwei Wochen altem Nachwuchs
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Ein Schaf plus zwei Alpakas macht?
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Bambi
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Wie mit Perwoll gewaschen

In Te Anau buchten wir am Nachmittag noch eine neunzigminütige Milford Sound-Bootstour für morgen: die Fjorde, die wir bereits im Norden der Südinsel in der Region Marlborough gesehen haben, sind auch hier wieder anzutreffen. Der einzige Fjord im “Fiordland Nationalpark“, den man mit dem eigenen Mietwagen erreichen kann, ist der “Milford Sound“.

Inklusive zweieinhalbstündiger Hin- bzw. Rückfahrt und einigen Fotostopps also ein volles Programm für morgen. Da wir beim Abendessen – italienisch, sehr gute Pizza – die Teller brav leer gegessen haben, sollte das Wetter auch mitspielen.

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