Rakiraki (Viti Levu, Fidschi) 10.01. – “Bula!” oder Ankunft in der Südsee

Der Flieger nach Nadi hob schon mit Verspätung vom Flughafen in Auckland ab – damit kamen wir auch später im Westen der Hauptinsel Fidschi’s mit dem schönen Namen “Viti Levu” an. Temperaturmäßig waren es nur 10 Grad Unterschied zu Auckland, heißt um die 30 Grad, durch die hohe Luftfeuchtigkeit gefühlt jedoch ein anderer Planet.

Kurz zuvor war an dem winzigen Flughafen auch eine Maschine von “Air New Zealand” gelandet, und so mussten wir – begleitet von live dargebotenen Fidschi-Gesängen zur Gitarre – fast eine Stunde warten, bis wir die Passkontrolle hinter uns hatten:

001_Passkontrolle
Schlange stehen vor der Passkontrolle

In der Ankunftshalle angekommen wurde uns von unserem Reiseveranstalter zur Begrüßung eine Muschelkette umgehängt, Unterlagen ausgehändigt und kurze Zeit später saßen wir schon im Wagen unseres Fahrers, der uns zu unserem Resort im Norden der Insel bringen sollte.

Das Englisch des Fahrers war gut, wenn auch aufgrund seines Akzents nicht immer leicht zu verstehen – er meinte, wir könnten ihn alles über Fidschi fragen. So bekamen wir gleich zu Beginn ein paar Infos über das Land.
Die wichtigste Botschaft war, dass die Uhren auf Fidschi langsamer gehen und wir uns am Besten dem anpassen sollten. Um sich auf “Fidschi-Time”, wie er es nannte, zu begeben, seien lediglich drei Gläser Kava notwendig: wie wir schon von den Maori in Neuseeland gelernt haben, werden frische oder getrocknete Bestandteile der Kava-Wurzel mit Wasser übergossen und führen bei Genuss zu einem entspannten Zustand.

Die Fahrt über Land bis zu unserer Anlage dauerte zweieinhalb Stunden, Höchstgeschwindigkeit ist 80 km/h. Auf dem Weg dorthin fühlten wir uns an unsere Eindrücke in Kambodscha erinnert: viele Menschen waren zu Fuß entlang der Straße unterwegs, die Behausungen sehr einfach gehalten. Nach Einbruch der Dunkelheit musste der Fahrer aufpassen, keine Fußgänger oder am Rand der Straße grasende Kühe zu überfahren.

Kurz nach 21 Uhr sind wir in der Unterkunft angekommen, bekamen glücklicherweise noch eine Kleinigkeit zu Essen, konnten aber von der Anlage und dem Ausblick auf’s Meer nicht viel sehen. Das sollte sich am nächsten Morgen ändern.

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