Habana (Kuba) 06.03. – Adiós México!

Endlich mal wieder ausschlafen – darauf freuten wir uns am meisten, als wir an den heutigen Tag dachten. Unser Hotel in Cancún bot Frühstück bis halb zwölf an, für zwölf Uhr war der Transfer zum Flughafen bestellt. Und so machten wir uns nur kurz bemerkbar, als die Putzfrau unser Zimmer reinigen wollte und öffneten erst gegen zehn die Vorhänge, um Licht ins Zimmer zu lassen. Vom Balkon hatten wir einen schönen Blick auf den Strand, nur das Wetter spielte nicht so richtig mit: Wolken verdunkelten den Himmel und der Wind blies heftig.

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So sieht also Strandurlaub in Mexiko aus

Nach dem Frühstück wurden wir pünktlich abgeholt, die Fahrt zum Flughafen dauerte nur zwanzig Minuten, und so waren wir noch vor Öffnung des Schalters der Fluglinie Cubana am Terminal. Unser Flug sollte um kurz nach vier starten, doch als der Schalter gegen Viertel nach eins mit dem Einchecken begann, sagte man uns, der Flieger habe voraussichtlich drei Stunden Verspätung. Pünktlich hingegen kassierte man die Ausreisesteuer von 23 USD pro Person – im Gegensatz zu Costa Rica wurde nicht transparent dargestellt, was mit dem Geld passiert. Beim Einchecken sah man vor allem technisches Equipment, das auf den Weg nach Kuba geschickt werden sollte. Es scheint weiterhin ein gravierender Mangel an solchen Dingen in Kuba zu herrschen.

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Bis zum Abflug hatten wir ja definitiv genügend Zeit: wir aßen nachmittags noch eine Pizza bei Wolfgang Puck –  eine Kette, die wir schon in Los Angeles am Flughafen gesehen und getestet hatten. Aufgrund der langen Wartezeit bekamen wir sogar noch eine kleine Entschädigung von 200 mexikanischen Pesos (ungefähr 10 EUR) pro Person, die wir in Getränke und Snacks investierten. Aus drei Stunden Verspätung wurden letztendlich dreieinhalb und wir flogen erst um halb acht Richtung Havanna ab.

Am Flughafen in Havanna angekommen meisterten wir problemlos die Einreise, nur der Geldautomat, der uns CUC ausspucken sollte, verweigerte sich. So mussten wir in den sauren Apfel beißen und Dollars tauschen, was mit einer Gebühr von 10% verbunden ist. Nächste Herausforderung war, ein Taxi zu finden, das uns ins Hotel am Malecón bringt. Der erste Fahrer, der uns ansprach, verlangte den “offiziellen Preis von 35 CUC“. Im Reiseführer hatten wir jedoch gelesen, dass 20 – 25 CUC für eine Fahrt in die Stadtmitte normal seien. Die zweite Dame wollte 30 CUC haben. Als wir ihr signalisierten, dass uns das zuviel ist, bot sie uns die Fahrt kurze Zeit später für 25 CUC an – wir willigten ein.

Im Hotel angekommen, waren wir überrascht von der Sauberkeit und Größe des Zimmers: hier werden wir die kommenden drei Tage sicher gut aushalten.

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