Maria Wörth (Österreich) 24.08. – Vom Wörthersee zum Faaker See zum Ossiacher See und zurück

Der Faaker See beeindruckt seine Besucher mit seinem türkisfarbenen Wasser, das wir uns von einem Aussichtspunkt in der Nähe des Ortes Egg anschauen konnten. Dort steht auch einer der vielen Bildstöcke, in Österreich Marterl genannt, die hier überall zu sehen sind. Damit man an den schönsten Stellen der Kärntner Seen seine eigene Postkarte “schießen” kann und immer weiß, wo der beste Ort für die Aufnahme ist, wurden Rahmen aufgestellt.

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Bei einem Bummel durch das nahegelegene Villach sahen wir Plakate, die einen Auftritt von Willy Astor mit seinem neuen Programm “Reim Time” für Samstag ankündigten. Ältere  Programme von ihm haben wir schon mehrfach im Rhein-Main-Gebiet gesehen und so entschieden wir uns spontan dazu, das neue Programm kommenden Samstag bei schönem Wetter und toller Kulisse in der Burgarena Finkenstein anzuschauen.

Jochen musste in Villach natürlich die Gelegenheit nutzen, die Stadt vom höchsten Aussichtspunkt, dem Kirchturm der Pfarrkirche St. Jakob, zu betrachten. 239 Stufen führten bis zur Aussichtsplattform in knapp 50 m Höhe. Für den mühevollen Aufstieg wird man mit einem schönen Rundumblick über Villach und die nahen Berge belohnt.

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Hauptplatz in Villach mit dem Kirchturm der Pfarrkirche St. Jakob im Hintergrund
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Und so sieht Villach von oben aus

Am Nordufer des Ossiacher Sees, den wir danach ansteuerten, war unser erstes Ziel das futuristische Steinhaus, das der Architekturprofessor Günther Domenig ab 1986 in zehnjähriger Bauzeit bauen ließ. Es erinnerte uns aufgrund der verwendeten Materialien und der Formensprache ein wenig an das Guggenheim Museum in Bilbao. So interessant die Architektur auch anzuschauen war, sie entpuppte sich bei strahlendem Sonnenschein als ungeeigneter Wohnraum. Die Glasflächen heizten das Gebäude ordentlich auf, lediglich die Stockwerke im Keller waren angenehm kühl.

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Da würden unsere Möbel sicher nicht rein passen, wobei sich die Frage stellt, welche dafür überhaupt geeignet sind
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Blick von der Seeseite auf das Steinhaus von Günther Domenig

Auf der Westseite des Sees schauten wir uns in Ossiach die Stiftskirche des ehemaligen Klosters an. Außerdem war hier auch Zeit für eine Kaffee- und Kuchenpause. Die eigentlich romanische Kirche wurde im Innern im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgestaltet und dabei mit herrlichen Deckenbildern verziert.

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Bereits von der Westseite des Sees konnten wir die Stiftskirche sehen
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Stiftskirche in Ossiach mit schön angelegtem Friedhof
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Stiftskirche Ossiach von innen

Am letzten Ziel des Tages, der Burgruine Landskron, die auf einem Felskegel in 135 m Höhe über dem Tal erbaut wurde, konnten wir einen tollen Blick ins Tal genießen. In der Greifvogelarena finden im Juli und August dreimal täglich Vorführungen eines Falkners statt. In der einstündigen Show wurden Seeadler, schwarze Milane, ein Bussard und ein sibirischer Uhu trotz der nicht ganz einfachen Wind- / Thermikverhältnisse zum Fliegen animiert.

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Diesen Blick können die Greifvögel bei den Flugshows genießen
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Mit Speck fängt man Mäuse und mit Stubenküken Greifvögel
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Sibirischer Uhu beim Starten
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Seeadler – Wappentier der Bundesrepublik Deutschland

Zurück am Wörthersee gab es im Restaurant Karawankenblick als Abendessen Spezialitäten der Kärntner Küche: “Kasnudeln” und “Schwammerlgröstl”. Guten Appetit!

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