Ayers Rock Resort (Australien) 12.10. – The Sounds of Dom Rep

Unser Flieger hat uns von Sydney nach Ayers Rock gebracht und wir haben dabei mal wieder die Zeitzone gewechselt: waren es gestern in Sydney noch 9 Stunden Zeitunterschied im Vergleich zu Deutschland, sind es jetzt 7,5 Stunden.

Im Gegensatz zu den Infos aus dem Internet haben wir in unserem Hostel eine kostenlose WLAN-Verbindung:  neue Beiträge können also hochgeladen werden. Die Anzahl der Schlafplätze in den 2 Doppelstockbetten beträgt vier – wenn also noch jemand schnell bis spätestens 16.10. vorbeikommen will, wir hätten da noch zwei Plätze frei.

Im letzten Beitrag aus Sydney hatten wir ja schon angekündigt, dass wir hier vor Ort mit nervenden Buschfliegen zu tun haben werden. Die Fliegen, die etwas kleiner sind als unsere gemeinen Stubenfliegen, erwachen bei Sonnenaufgang und verschwinden bei Sonnenuntergang, so dass man den ganzen Tag über eine schwirrende und summende Begleitung um sich rum hat.Dass diese allerdings so nervig sind, das hatte Alex sich bereits ausgemalt, Jochen jedoch nicht für möglich gehalten. Da helfen auch keine Ohrenstöpsel in Ohren und Nase. Aber die findigen Australier haben eine Lösung mit einer sehr simplen Geschäftsidee parat: Es werden Insektennetzte verkauft, die man sich entweder über den Hut oder direkt über den Kopf zieht und die dann bis zu den Schultern gehen. Menschen, die zu sparsam waren (immerhin kosten zwei Netze 15 australische Dollar – die Herstellung je Netz sicherlich nicht mehr als 10 Cent) sieht man wild mit dem Armen fuchteln, doch man hat keine Chance, die Biester zu vertreiben. Jetzt ist auch klar, warum die hinduistische Göttin Shiva 12 Arme hatte: sie war im Outback in Australien in Urlaub.

Bei Ankunft im Ressort hatten wir uns sofort zum sogenannten “Sounds of Silence” (in deutsch: Klang der Stille) angemeldet, einem Abendessen mit lokalen Speisen unter dem Sternenzelt des Outbacks. Das Essen war lecker, neben ein paar Häppchen zu Beginn (Krokodil-, Känguru- und Hähnchen-Canapes) und einem Gläschen Sekt begleitet von Didgeridoo-Klängen gab es als Hauptgerichte unter anderem Krokodil-Caesar-Salat, Känguru, was ein bisschen wie Rindfleisch schmeckt, aber auch Hähnchenbrust und Bratkartoffeln. Wir hatten an unserem Achter-Tisch sehr nette Tischnachbarn aus North Carolina (USA) und Gloucestershire (England) und konnten so auch ein wenig unser eingerostetes Englisch auffrischen. Nach dem Essen zeigte uns eine Frau den beeindruckenden südlichen Sternenhimmel.

06_Sounds of Silence
Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru – inkognito
07_Sounds of Silence
Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru – für einen kurzen Moment ohne Mückenschutz
08_Sounds of Silence
Sonnenuntergang mit Blick auf die Olgas
09_Sounds of Silence
Sounds of Silence – Wanderung der Hungrigen zum Dinner
10_Sounds of Silence
Sounds of Silence – Dinner
11_Sounds of Silence
Sounds of Silence – Dinner

Soweit alles gut, nur mit der Stille unter dem Sternenhimmel war es nicht weit her, denn eine Reisegruppe aus der Domenikanischen Republik hatte sich zum Ziel gesetzt, alle anderen Gäste mit einheimischen Volksliedern zu unterhalten. Ob es am Alkohol lag oder am grundsätzlichen fröhlichen Naturell der Gruppe lässt sich nicht sagen, ein wenig mehr Ruhe hätte dem ansonsten schönen Abend gut getan.

Kleine Vorwarnung: In den nächsten Tagen wird es sicherlich viele Bilder mit roten Felsen in trockenem Buschland geben, viel mehr ist hier auch nicht zu sehen.

6 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden,
    also wir würden doch gerne das Angebot mit den freien Betten annehmen. Thomas ist essenstechnisch ja immer offen für
    Ausgefallenes u Neues :-; und mich würde die modische Kopfbedeckung reizen …..wir werden mal die Flüge checken :-)

  2. Hallöchen,

    ihr seht toll aus (auch mit Mückenschutz). Erst subtropisches Klima und jetzt trockene Wärme – genießt es. Auf der St. Ingberter Kirmes waren es nur 5 Grad. Nach einmal Berg und Talbahn und einer Runde Twister war es Ralf und mir ganz schön schummrig. Wie war eigentlich der Flug mit Jetstar? Gab es eine Decke?
    Dicke Umarmung

    1. Dankeschön, Orange wird meine neue Lieblingsfarbe ;-) Jetstar hatte natürlich weder Decke noch Kissen im Angebot und so mussten wir 3,5 h frieren; Vietnam Airlines hingegen konnten mit beidem punkten, wir sind jedenfalls zufrieden. Freitag geht es dann zum ersten Mal mit Qantas weiter, es bleibt spannend!
      LG Alex

  3. Hallo Ihr Lieben,
    verfolge jeden Tag euren Blog und erfreue mich an den wunderschönen Bildern und den informativen und witzigen Berichten. Genießt die Wärme (Neid) hier sind es bereits unter 10 Grad und der Kamin ist schon in Betrieb. Orange steht Alex übrigens sehr gut! Weiterhin viele Spaß, Grüße auch von Marcus und Hannah die sich immer wieder begeistert die Bilder aus dem Zoo in Singapur anschaut.

    1. Glaubt mir, die Mücken wollt ihr nicht haben – und 37 Grad sind vielleicht auch nicht so ideal. Aber ab Freitag wird ja alles besser, da steigt wieder die Luftfeuchtigkeit :-) LG an euch Drei!

  4. Hallo ihr beiden,
    seid froh, dass ihr das plötzliche Umswitchen der Jahreszeit hier nicht mitbekommt und dass es so schön warm ist – auch mit Buschfliegen. Wir waren bis gestern in Almeria. 15.50 Uhr Abflug bei 27 Grad und Sonne, 18.30 Uhr Landung in Brüssel bei 4(!) Grad! Auch Europa hat auf relativ kurz er Strecke sehr variables Klima. Weiterhin viel Spaß!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.