Lawai (Kaua’i, Hawaii) 19.01. – Auf zur Garteninsel Kaua’i

Vor dem Weiterflug von Honolulu nach Lihue hatten wir heute morgen noch die Herausforderung zu meistern, zum Flughafen zu kommen. Dazu hatte Jochen gestern umfangreiche Recherchen durchgeführt, entsprechende Buslinien rausgesucht,  Haltestelle identifiziert und die Fahrtdauer ermittelt. An der Bushaltestelle angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass die lange Recherche vergebens war: dort hing ein Hinweisschild, dass die Mitnahme von Koffern im Bus nicht erlaubt ist. Einerseits verständlich, da die Busse nicht viel Platz bieten, andererseits völlig unsinnig, wenn es sich um einen Bus handelt, der zum Flughafen fährt.
Also stoppten wir kurzerhand ein Taxi, bezahlten 35 USD mehr als die Fahrt mit dem Bus gekostet hätte und waren unnötigerweise eine Stunde früher als geplant am Flughafen. Die fast komplett automatisierte Prozedur des Eincheckens bei “Hawaiian Airlines” meisterten wir dagegen problemlos – da wir uns zuhause schon eine “Hawaiian Miles”-Karte besorgt hatten, sparten wir pro aufgegebenem Gepäckstück 10 USD.

Der Flug nach Lihue dauerte nur 38 Minuten und wir konnten bereits beim Landeanflug einen kurzen Blick auf “die Garteninsel” Kaua’i werfen:

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Im Landeanflug auf Kaua’i

Die größte Herausforderung nach der Entgegennahme des Mietwagens war, die richtige Straßenseite zu finden: nach drei Monaten in Australien und Neuseeland musste Alex desöfteren darauf hinweisen, dass die rechte (!) Fahrspur die richtige ist.

Nach dem Besuch zweier Supermärkte, um das Frühstück der kommenden vier Tage sicherzustellen, kamen wir gegen 14 Uhr an der Unterkunft an, packten aus und beschlossen, heute nur nochmal zum Abendessen rauszugehen. Zuvor machte Jochen eine kleine Fototour rund um unser Haus: das wunderschöne Exemplar einer Spinne und die tollen Pflanzen wollen wir Euch nicht vorenthalten:

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Hoffentlich bleibt sie außerhalb des Apartments

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Auf den umliegenden Straßen sahen wir jede Menge Hühner und Hähne frei rumlaufen. Wir erinnerten uns an den Bericht einer Bekannten, dass diese Tiere den Menschen auf Kaua’i den Schlaf rauben, weil sie – wie man das aus ländlichen Gebieten in Deutschland kennt – morgens zu den ersten Sonnenstrahlen den Wettkampf austragen, wer am lautesten krähen kann. Wir sind auf die erste Nacht bzw. den ersten Morgen gespannt :-).

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