San José (Costa Rica) 09.02. – Das kommt uns ganz schön spanisch vor

Zwei Mal fünf Stunden Flug (Honololu – Los Angeles und Los Angeles – San Jose) und fünf Stunden Warten auf den Weiterflug in Los Angeles liegen hinter uns: wir haben es nach Costa Rica geschafft, dem ersten spanischsprachigen Land auf unserer Weltreise.

Die Ansagen im Flugzeug waren noch in Englisch und Spanisch – und erinnerten uns daran, das wir unser Spanisch-Lernprogramm besser mal durchgearbeitet hätten. Die Kommunikation bei der Autovermietung von Europcar heute morgen um neun war zwar in Englisch möglich, die Inhalte kamen uns jedoch spanisch vor: es gab für uns – wie für fünf weitere deutsche Paare – keinen Mietwagen in der gebuchten Kategorie. Das totale Organisationschaos konnte erst nach vier Stunden behoben werden und wir zu unserer Unterkunft aufbrechen.

Ob wir uns wirklich mit dem Essen im Land anfreunden können? Wir befürchten, es wird hart werden. Heute gab es eine Kombination aus Mais, Bohnen und Hühnchen, und vermutlich wird sich das in den kommenden Wochen nicht ändern.

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Farbenfrohes Mittagessen

Nachdem wir auf der Bank Dollars in Colòn umgetauscht hatten, konnten wir endlich zu einer kleinen Entdeckungstour aufbrechen: da es bereits vier Uhr war, blieben uns nur noch zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang. Auf der Fahrt nach Zarcero kamen wir dabei bis auf eine Höhe von 1.700 m. Das Wetter wurde immer schlechter, bis im Ziel stürmischer Nieselregen einsetzte. Als positiven Nebeneffekt gab es einen herrlichen Regenbogen und wir konnten einen farbenprächtigen Sonnenuntergang miterleben.

Vor der “Iglesia de San Rafael” im “Parque Francisco Alvarado” war nicht etwa “Edward mit den Scherenhänden” am Werk, sondern der Gartenkünstler Evangelisto Blanco – jedoch mit einem ähnlichen Ergebnis.

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Iglesia de San Rafael
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Wahrscheinlich der einzige Elefant Costa Ricas
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Eine ganze Bande von Affen

Das kleine Städtchen wurde dadurch berühmt. Sehr sehenswert – aber bei Nieselregen und Sturm in T-Shirt und kurzer Hose kein Grund für einen ausgiebigen Aufenthalt. Wir fuhren zurück, unterwegs gab es dann den bereits erwähnten farbenprächtigen Sonnenuntergang zu bewundern:

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Zurück in der Unterkunft mussten wir den verlorengegangenen Schlaf des Vortags nachholen.

2 Kommentare

  1. Da seid Ihr ja wieder! Kurze Frage, ohne Wasser in den Wein gießen zu wollen:
    Jetzt, wo ihr hinter der nächsten Erdkrümmung Europa wieder sehen könnt – wie fühlt es sich für Euch an? So wie für unsereins der Sonntagnachmittag am Wochenende oder stellt sich noch nicht das Gefühl ein, dass es langsam weniger Ziele vor als hinter Euch sind?
    Habe ich gerade drüber nachgedacht, als ich mir noch einmal Euren Reiseplan angeschaut habe…ich wünsche Euch natürlich, dass sich alles so anfühlt wie zum Start der Reise. Genießt jeden Tag!

    1. Wir denken noch nicht ans Ende, es liegen noch viele schöne Ziele vor uns. Außerdem haben wir danach ein halbes Jahr Zeit, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten und uns an den Fotos, Videos und Blogeinträgen zu erfreuen – die Reise ist also Ende März nicht wirklich “zu Ende”. Nach solchen Mammutflügen wie vorgestern wünscht man sich schon auch einmal eine Couch, aber einen Tag später gut ausgeschlafen freut man sich auf weitere Eindrücke.

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