Quepos (Costa Rica) 13.02. – Schni-schna-schnappi

Den ersten Teil der Strecke nach Quepos kannten wir bereits, da wir die 17 km Schotterpiste vor zwei Tagen schon hinaufgefahren waren. Wirklich daran gewöhnen wollten wir uns aber auch beim zweiten Mal nicht. Danach waren die Straßenverhältnisse deutlich besser und es gab mehrmals Baustellen, wo Bauarbeiter damit beschäftigt waren, die Straße neu zu asphaltieren.

An der Brücke über den Fluss “Tarcoles” war ein Stopp quasi Pflicht: erstens, um sich die Beine ein wenig zu vertreten, und zweitens, um die im Fluss liegenden Spitzkrokodile von oben aus sicherer Entfernung zu beobachten.

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Schni – Schna- Schnappi und seine Freunde am Rio Tarcoles

Der Reiseführer weist explizit darauf hin, alle Wertgegenstände aus dem Auto mitzunehmen, da es in der Vergangenheit des Öfteren zu Diebstählen kam. Während wir uns mit einem kühlen Getränk in einem Restaurant neben der Brücke erfrischten – die Temperaturen hatten inzwischen mindestens 30 Grad erreicht – , wurde unser Auto zwar von einem “Parkwächter” bewacht, doch unsere Rucksäcke neben uns ließen wir besser mal nicht aus dem Auge.

Die Fahrt ging weiter, am “Nationalpark Carara” vorbei, immer Richtung Süden – auf einem kurzen Abschnitt auch direkt entlang der Küste, so dass wir einen Blick auf die dunklen Strände werfen konnten. Einige Rote Aras und Braune Pelikane flogen bei einem kurzen Halt über unsere Köpfe:

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Pelikan statt Geha

Kurz hinter Parrita fuhren wir durch endlose Ölpalmplantagen: diese entstanden bereits in den 1940er Jahren. Zu der Zeit bestimmten Bananenplantagen das Bild der Pazifikküste und führten dazu, dass Quepos zu einem der größten Häfen zur Verschiffung von Bananen aufstieg. Die angepflanzten Bananen-Monokulturen wurden allerdings von einem Pilz befallen und so entschied man, diese durch Ölpalmen zu ersetzen.

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Ölpalmen, soweit das Auge reicht

Gegen halb fünf erreichten wir unser Hotel in Quepos, direkt neben dem Eingang zum “Nationalpark Manuel Antonio“. Morgen früh wollen wir dort im Nationalpark unser erstes Faultier zu Gesicht bekommen, drückt uns die Daumen.

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